Studierende des Wahlstudienfachs Ver- und Entsorgungswirtschaft der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz (HöV RLP) haben im Dezember 2025 das Wasserwerk Trier-Irsch der Stadtwerke Trier besucht. Unter der Leitung von Dozent Markus Stein erhielten sie Einblicke in die Trinkwassergewinnung und in moderne Aufbereitungstechnologien, um die Inhalte des Wahlstudienfaches praxisnah zu vertiefen und die Relevanz nachhaltiger Wasserversorgung für Kommunen und Region zu verstehen.
Während der Führung erläuterte Stefan Bauer von den Stadtwerken Trier die Trinkwassergewinnung aus dem Oberflächenwasser der Riveristalsperre sowie die anschließenden Prozessschritte der Aufbereitung. Die Studierenden erhielten Einblicke in moderne Verfahren wie Membranfiltration und UV-Desinfektion und konnten nachvollziehen, wie technische Systeme, Qualitätsanforderungen und betriebliche Abläufe ineinandergreifen.
Neben der technischen Perspektive stand die Rolle der kommunalen Daseinsvorsorge im Fokus. Die Studierenden diskutierten, welche Rahmenbedingungen Kommunen und Stadtwerke bei langfristiger Planung, Risikovorsorge und Anpassung an Trockenperioden berücksichtigen müssen. Dozent Markus Stein hob hervor, dass die Exkursion den Transfer zwischen Theorie und Praxis stärkt und die Relevanz kommunaler Infrastruktur für Verwaltungshandeln sichtbar macht.
Mit der Exkursion stärkt die HöV RLP den Praxisbezug in Studium und Lehre und fördert den Austausch mit kommunalen Partnern in der Region. Solche Formate machen Infrastrukturthemen greifbar und tragen dazu bei, dass Studierende kommunale Aufgaben nicht nur rechtlich, sondern auch technisch und organisatorisch fundiert beurteilen können.

