Asyl in Deutschland – Zwischen Abschiebung und Integration

Praxisnah studieren an der HöV.
Ute Weinowski-Rausch (Abteilungsleiterin Ordnungsamt, 2. von rechts) und Beate Oster (Integrationsbeauftragte, ganz rechts) mit Dozent Jürgen Maximini und HöV Studierenden.
Ute Weinowski-Rausch (Abteilungsleiterin Ordnungsamt, 2. von rechts) und Beate Oster (Integrationsbeauftragte, ganz rechts) mit Dozent Jürgen Maximini und HöV Studierenden.
Nasstaran Houshmand (Sozialpädagogin Stadt Lahnstein, 2. von rechts), HöV-Studierende und Dozent Jürgen Maximini.
Nasstaran Houshmand (Sozialpädagogin Stadt Lahnstein, 2. von rechts), HöV-Studierende und Dozent Jürgen Maximini.

Aktuell beschäftigt die Migrationsdebatte wie kaum ein anderes Thema die Menschen und die Politik. Bei der Bundestagswahl wanderten Wählende nach links und nach rechts. Die mediale Berichterstattung erscheint teilweise verkürzt.

Interessierte Studierende der HöV wollten die Projekttage nutzen, um sich umfassender zu informieren: Den Ablauf eines Asylverfahrens und die verschiedenen Schutzformen stellte Björn Fauss, Referent im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, vor. Unter dem Motto „Fakten statt Fake-News“ stand der Beitrag der Nichtregierungsorganisation Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz. Lisa Kurapkat und Annika Kristeit begegneten Angsterzählungen vor „Überfremdung“ mit Studien zum Einwanderungsbedarf und zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter. Die Kommunen stehen nicht nur vor der Herausforderung, geflüchtete Menschen zu versorgen und zu integrieren, sondern sind auch für den Verwaltungsvollzug verantwortlich, wenn keine Bleibeperspektive gegeben ist. Hier bot die Stadtverwaltung Koblenz im Rahmen einer Exkursion die Möglichkeit, Einblick in die Verwaltungspraxis zu nehmen. In der Diskussion um Bezahlkarte, Wohnraumversorgung, freiwilliger Ausreise und Abschiebung, Fachkräftezuwanderung sowie Integration in Beruf und Gesellschaft standen Andreas Krüger, Yannik Hell, Ute Weinowski-Rausch und Beate Oster kompetent zur Verfügung. 

Am Nachmittag fanden sich die Studierenden im Jugendkulturzentrum (JUKZ) der Stadt Lahnstein ein. Zusammen mit der dortigen Sozialpädagogin Nasstaran Houshmand suchte man das persönliche Gespräch und den Erfahrungsaustausch mit Geflüchteten.

Das Fazit der Projekttage: Wir bleiben in der Mitte. Die Projektleitung hatte Jürgen Maximini, Dozent im Studiengebiet Recht der sozialen Sicherung.

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