Ein Projekt im Staatsrecht verbindet Besuche im Landtag und beim ZDF

15 Studierende der HöV RLP besuchten im Rahmen eines staatsrechtlichen Projekts den Landtag Rheinland-Pfalz und das ZDF in Mainz. Dabei erhielten sie Einblicke in parlamentarische Entscheidungsprozesse und politische Berichterstattung.
: Studierendengruppe der HöV Rheinland-Pfalz mit zwei Dozentinnen und Hendrik Hering im Plenarsaal des Landtags Rheinland- Pfalz.
Studierende der HöV RLP besuchten im Rahmen eines Projekts im Staatsrecht mit den Dozentinnen Jennifer Breitbach (2. v. l.) und Sandra Hering (4. v. l.) den Landtag Rheinland-Pfalz und trafen dort den Landtagspräsidenten Hendrik Hering (6. v. l.)
Ein Studierender der HöV Rheinland-Pfalz steht im ZDF an einer Studiokamera und blickt auf einen Monitor mit seinem Bild.
Beim Besuch des ZDF in Mainz erhalten HöV-Studierende Einblicke in Studios, Produktion und redaktionelle Abläufe.

15 Studierende der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz (HöV RLP) haben im Rahmen des Projekts „Landtag: Demokratie und politische Entscheidungsprozesse“ Einblicke in parlamentarische Arbeit und politische Berichterstattung erhalten. Gemeinsam mit den Dozentinnen Sandra Hering und Jennifer Breitbach besuchten sie den Landtag Rheinland-Pfalz und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in Mainz. Das Projekt verband Inhalte des Staatsrechts mit praktischen Eindrücken aus Politik und Medien und zeigte, wie demokratische Prozesse vermittelt, vorbereitet und öffentlich begleitet werden.

Zum Auftakt besuchte die Gruppe das ZDF in Mainz. Dort erhielten die Studierenden bei einer Führung Einblicke in redaktionelle Abläufe und Produktionsprozesse. Auch die Arbeit in den Studios wurde vorgestellt. Dabei wurde deutlich, welche Anforderungen an die Aufbereitung, Einordnung und Vermittlung von Informationen in den Medien gestellt werden.

Anschließend führte das Projekt in den Landtag Rheinland-Pfalz. Dort erhielten die Studierenden Einblicke in die historische Entwicklung und die Arbeitsweise des Parlaments sowie in politische Entscheidungsprozesse auf Landesebene. Ein weiterer Teil des Programms war das Gespräch mit Landtagspräsident Hendrik Hering.

Im Austausch griffen die Studierenden aktuelle Fragen zur Demokratie auf. Dabei ging es unter anderem um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, politische Kommunikation und die Frage, wie demokratische Werte bereits frühzeitig in schulische Bildungsprozesse integriert werden können. Die Gruppe nutzte die Gelegenheit, parlamentarische Entscheidungsprozesse aus erster Hand zu besprechen und mit ihren Studieninhalten zu verknüpfen.

Das Projekt zeigte, wie sich staatsrechtliche Inhalte durch direkte Begegnungen mit Institutionen, Verantwortlichen und medialen Akteuren vertiefen lassen. Für die Studierenden wurde nachvollziehbar, wie politische Entscheidungen vorbereitet, kommuniziert und in der Öffentlichkeit eingeordnet werden.

Solche Formate ergänzen das Studium um konkrete Einblicke in staatliche Strukturen und demokratische Praxis. Sie machen sichtbar, dass Staatsrecht nicht nur im Seminarraum behandelt wird, sondern auch im Austausch mit Institutionen und ihrer Arbeitsrealität verständlich wird.

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